• diakonia Ebersberg
Der soziale Beschäftigungsbetrieb der diakonia in Ebersberg konzentriert
sich auf Menschen mit psychischen Erkrankungen. Das im Mai 2001 gegründete
Unternehmen ist das erste soziale Beschäftigungsprojekt in Oberbayern mit
diesem Schwerpunkt. Arbeitsmittelpunkt von diakonia Ebersberg ist ein GebrauchtWarenhaus,
das von den Erfahrungen seines Münchner Pendants sehr profitiert. Das Team
„Mobile Dienstleistungen” organisiert Umzüge und Entrümpelungen
und bietet Transporte jeder Art an. Ein weiteres Team kümmert sich um Garten-
und Grünanlagen, von der Neuanlage bis hin zu Pflegemaßnahmen. Als
Industriezulieferer übernehmen die Beschäftigten Teil- und Fertigmontagen,
sie verpacken, sortieren, montieren und kontrollieren.
• diakonia inhouse
bei diakonia inhouse, früher Hausdienste, arbeiten die Mitarbeiterinnen
in sechs Kindertagesstätten (KiTas)und einer Kinderkrippe sowie der hauseigenen
Cafeteria, die in der Geschäftstelle der Inneren Mission München ihren
Sitz hat. Die Mitarbeiterinnen sind gelernte Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschaftshelferinnen.
Unter fachlicher Anleitung der Hauswirtschaftsleitung führen sie sämtliche
Arbeiten aus, die in einem Großhaushalt anfallen, von der Gemeinschaftsverpflegung
über die Textilpflege und Reinigung bis hin zur Hausmeisterei. Ungelernten
Kräften stehen zwei Möglichkeiten zur fachlichen Qualifizierung offen:
Zum einen die berufsbegleitende Ausbildung zur staatlich anerkannten Hauswirtschafterin
innerhalb eines Jahres, zum anderen die praktische und theoretische Nachqualifizierung
über Bausteine mit zertifiziertem Abschluss. Inhouse ist einer der ältesten
Betriebe der diakonia.
• diakonia
Malerfachbetrieb
Zum Malerfachbetrieb der diakonia zählen weit mehr
als 20 Maler, vier Malermeister/in, ein Auszubildender, ein Betriebsleiter sowie
ein kaufmännischer Leiter. Die Kunden sind private Haushalte, kleine und
mittelständische Unternehmen und Wohnungsbaugesellschaften, evangelische
und katholische Kirchengemeinden, viele Einrichtungen der Inneren Mission München
und des Evangelischen Hilfswerks.
• dyn@com MEDIENDESIGN
Das kreative Team von diakonia nennt sich dyn@com MEDIENDESIGN. In
diesem Team entwerfen und gestalten die Grafiker/innen und Mediendesigner/innen
Printprodukte wie Flyer, Broschüren, Plakate und entwickeln neue Logos
für Firmen, Layouts für Internetauftritte wie auch die gesamte Corporate Identity. Ziel ist es, nicht
nur die internen Projekte der diakonia abzuwickeln, sondern vor allem externe
Aufträge einzuholen, um wirtschaftlich zu arbeiten.
• diakonia
GebrauchtWarenhaus
Auf den 1000 Quadratmetern in der Landshuter Allee 38 gibt es Porzellan,
Bücher, Sofas, Kühlschränke, Möbel, Waschmaschinen –
alles, was für den Haushalt nötig ist. Das GebrauchtWarenhaus ist
eines der größten Betriebe der diakonia. In dem Ladengeschäft
gibt es ausschließlich gespendete Gegenstände zu kaufen. Vor dem Verkauf wird
jedes einzelne Stück begutachtet und auf seine Funktion überprüft.
Zu den Leistungen des GebrauchtWarenhaus gehört ein kostenloser Abhobservice
sowie ein Entsorgungsteam, das unbrauchbare Gegenstände gegen Gebühr
wegschafft.
•
Kleiderkammer & Klamotte
Die Kleiderkammer nimmt Kleiderspenden an, sortiert und verkauft sie
zu günstigen Preisen. Das gemütliche Ladengeschäft ist ein
Kommunikationsknotenpunkt: Menschen, die Kleidung und Hausrat spenden, begegnen
Menschen, die dringend Beratung und Unterstützung benötigen. Die einen
kaufen Mode, die anderen benötigen günstige Kleidungsstücke
für die Familie oder wichtige Gebrauchsgegenstände für die Wohnungsausstattung.
Die Angebote des Nähteams und das Buchprojekt runden das Portfolio ab.
•
kleidsam - Schneiderkunst im Gartenhaus
Im Sommer 2005 wurde die „Schneiderkunst im Gartenhaus”
eröffnet. Unter der Regie einer Schneiderin designen, produzieren und verkaufen
die Mitarbeiterinnen Kleidung, die von ihnen zu Designerware umgeschneidert
wird.
•
kleidsam - Second Hand für Frauen
kleidsam ist ein Second Hand Laden für individuelle und hochwertige
Damenmode, der ausschließlich gespendete Ware (Erst- und Zweitware) verkauft.
Der Integrationsbetrieb schafft derzeit 19 Arbeitsplätze für Frauen,
die aufgrund schwieriger Lebenssituationen, seien es Behinderungen oder Langzeitarbeitslosigkeit,
im ersten Arbeitsmarkt keine Chance hätten.
•
kleidsam - Second Hand für Kinder
Seit Dezember 2006 gibt es das kinderkleidsam, hier werden Baby- und
Kinderkleider bis Größe 152 sowie gut erhaltenes Spielzeug verkauft.
• lebhaft – secondhand lifestyle
In dem exquisiten Ladengeschäft in der Schleißheimer Straße
81 befinden sich besonders schöne Möbel und Accessoires, die der diakonia
gespendet wurden.
•
stoffwechsel secondhand
Stoffwechsel ist ein Ladengeschäft, in dem gespendete Textilien
aller Art, wie Kleidung, Heimtextilien, Schmuck, Taschen, Schuhe, Gürtel,
Tischdecken oder Bettbezüge verkauft werden. Im Mittelpunkt steht die Wiederverwertung
von Rohstoffen, so darf der Laden das „FairWert- Zeichen” benutzen
– ein Gütesiegel für ethisch vertretbaren Gebrauchtwarenhandel.
• Die TipTopBOX
- Tinten- und Toner Recycling
Ein Spendenmodell hat diakonia im Geschäftsbetrieb TipTopBOX realisiert:
Mittlere und große Unternehmen sammeln leere Tonerkartuschen und Tintenpatronen
in dafür vorgesehenen Behältern und überlassen sie der TipTopBOX.
Dort werden sie gesichtet, sortenrein gestapelt, auf Paletten gepackt und an
zertifizierte Recycling-Unternehmen verkauft. Mit dem umweltfreundlichen Sammel-
und Recyclingverfahren hat die TipTopBOX Arbeitsplätze für zehn Menschen
geschaffen.
•
Walmdachhaus
Den Sozialtreffpunkt Walmdachhaus im Norden Schwabings betreuen diakonia
und die evangelische Erlöserkirchengemeinde gemeinsam. Die seit rund
zehn Jahren bestehende Einrichtung ist ein Treffpunkt für Jung und Alt
und bietet in ihren Räumen Platz für Kinder-, Selbsthilfe- und kreative
Gruppen, außerdem gibt es ein kleines Ladengeschäft mit Secondhand-Kleidung
zu günstigen Preisen.
• WertStoff
Der Bereich WertStoff sammelt und sortiert Textilien. Gut erhaltene,
tragfähige Kleidung holen die Mitarbeiter/-innen bei Spendern ab. Nach
produktgerechter Weiterverwertung beliefert der Betrieb die Second-Hand Läden
der diakonia. Überdies schicken wir Kleidung weltweit in Krisengebiete.
Im WertStoff arbeiten Menschen mit Handicaps. Hier finden sie angemessene Arbeit
– und ausgiebig Weiterbildung, die via „Training-on-the-job”
sofort in die Praxis umsetzt werden kann. Für viele das Sprungbrett in
den Ersten Arbeitsmarkt.
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