Innere Mission München

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Wer wir sind

Unser Ziel: Hilfe im Leben

Die Innere Mission München ist ein Unternehmen der Diakonie. Seit mehr als 130 Jahren engagieren wir uns für Menschen, die Hilfe brauchen. In allen Situationen des Lebens bieten wir Beratung, Betreuung und tatkräftige Unterstützung an >>.

Zu unseren rund 110 Einrichtungen gehören Kindetageseinrichtungen und Pflegeeinrichtungen, Sozialpsychiatrische Dienste, Einrichtungen für Flüchtlinge und wohnungs- oder arbeitslose Menschen. Wir sind der größte diakonische Träger in Oberbayern. Übrigens: „Diakonie“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Dienst“ (am Menschen). Und das nehmen wir wörtlich.

Organisation

Zum Verein Innere Mission München gehören die Geschäftsbereiche in München und Herzogsägmühle.
Mehr als 2.000 Menschen arbeiten derzeit hauptberuflich – und fast genauso viele ehrenamtlich – im Münchner Bereich. Zu diesem gehören auch die gemeinnützigen Tochtergesellschaften Hilfe im Alter, Evangelisches Hilfswerk München und diakonia Dienstleistungsbetriebe.

Vorstand
Dr. Günther Bauer, Geschäftsbereich München
Wilfried Knorr, Geschäftsbereich Herzogsägmühle
Hans Rock, Finanzen und Zentrale Dienste

Aufsichtsrat
1. Vorsitzender: Andreas Bornmüller, Diplom-Kaufmann
2. Vorsitzende: Peter Gleue, Diplom-Kaufmann

Mitglieder
Friederike Fromholzer, Diplom-Kauffrau
Peter Gleue, Diplom-Kaufmann
Friedrich-Christian Grimm, Bankkaufmann
Burkhard Hartmann, Diplom-Ingenieur
Dr. Christopher Herzog, Radiologe
Hans-Otto Kraus, Architekt
Dr. Katrin Kugler, Rechtsanwältin

Vertretung der Mitarbeitenden
Manfred Haugg, Krankenpfleger, Leiter Lekos-Tagesstätte
Klaus Winters, Diplom-Verwaltungswissenschaftler

Mitglieder von Amts wegen
Barbara Kittelberger, Stadtdekanin München
Axel Piper, Dekan Weilheim

Der Aufsichtsrat der Inneren Mission München berät und begleitet den Vorstand. Zusammen mit dem Vorstand bestimmt der die strategische Ausrichtung der Arbeit.

Das Engagement unseres Aufsichtsrats wird getragen von der Überzeugung, als evangelische Christen zu einer lebenswerten Gesellschaft beizutragen.

Organigramm
Hier finden Sie eine Übersicht über unsere Organisationsstruktur >> .

Finanzierung
Über die Finanzierung der Arbeit der Inneren Mission München gibt der aktuelle Jahresbericht >> Auskunft.

Unsere Angebote

Bei der Inneren Mission München finden Menschen jeden Alters Rat, Tat und Chancen:

  • Die Hilfe im Alter >> ist für ältere Menschen und ihre Angehörigen da: vom Alten- und Pflegeheim bis zu offenen Altenarbeit.
  • Den guten Start ins Leben unterstützen unsere Kindertageseinrichtungen >>: Krippen, Kindergärten und Horte mit insgesamt 900 Plätzen.
  • Wer sich schwertut auf dem Arbeitsmarkt, kann Beratung und Chancen finden bei der diakonia >>. Und in den Secondhand-Läden gibt’s Möbel, Hausrat und Mode von supergünstig bis exklusiv.
  • Unsere Migrations-Teams >> gehen mit vielfältigen Angeboten auf Flüchtlinge, Asylsuchende und Menschen mit Migrationshintergrund zu. 
  • Umfassende Beratung und Unterstützung für Menschen mit Epilepsie oder Schädel-Hirn-Verletzungen leisten unsere Gesundheits-Teams >>.
  • Die Beruf und Bildung betreibt derzeit kein operatives Geschäft.
  • Die HWS Hauswirtschaft & Service GmbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Inneren Mission, übernimmt Dienstleistungen im Bereich der Hauswirtschaft (Küche, Gebäude- und Unterhaltsreinigung, Wäscherei, Stationshilfetätigkeiten), des Technischen Dienstes und Betreuungsleistungen gemäß § 87b SGB XI in den Einrichtungen der Inneren Mission und der mit ihr verbundenen Unternehmen.
  • Im Diakonie-Dorf Herzogsägmühle >> mit derzeit rund 900 Einwohnern finden Menschen Hilfe, die im Leben benachteiligt sind.

Betriebliche Sozialarbeit

Mit dem Wegweiser "Betriebliche Sozialarbeit" will die Innere Mission München für Mitarbeitende da sein, wenn Kollegen mit deren Erfahrung und Professionalität helfen können: Wenn ihr Kind einen Platz in der Kindertagesstätte benötigt oder die Eltern pflegebedürftig werden, wenn eine finanzielle Schieflage droht oder sie sich psychisch belastet fühlen.

Weitere Informationen und Ansprechpartner gibt es im Flyer Betriebliche Sozialarbeit >>

Verein Innere Mission München

Sie wollen gesellschaftlich Flagge zeigen? Dann werden Sie Mitglied - oder Fördermitglied - bei der Inneren Mission und tragen so dazu bei, dass unsere Welt lebenswert bleibt.

Die Innere Mission mit ihren Geschäftsbereichen München und Herzogsägmühle hat sich in mehr als 125 Jahren zu einem breit gefächerten Diakonie-Unternehmen entwickelt, das Hilfe in nahezu allen sozialen Bereichen anbietet: von Kindertagesstätten bis zu Altenpflegeheimen, von Beratung für Flüchtlinge bis zur Straffälligenhilfe, vom Erziehungsbeistand bis zur sozialpsychiatrischen Tagesstätte, von der Armutsbekämpfung bis zu Beschäftigungsprojekten.

Hilfe an 365 Tagen im Jahr

Im Diakoniedorf Herzogsägmühle bei Peiting stehen zudem zahlreiche Einrichtungen für schulische Bildung, berufliche Qualifizierung, Werkstätten für Menschen mit Behinderung sowie viele weitere Dienste zur Verfügung.

Insgesamt sind etwa 4.500 Mitarbeitende und 2.000 Ehrenamtliche in rund 200 Einrichtungen tätig - in vielen an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr. Sie verwirklichen "Unsere Mission: Menschlichkeit". Ein Teil unserer Aufgaben wird von staatlichen oder kommunalen Kostenträgern finanziert. Dennoch bleibt eine Lücke.

Viele Möglichkeiten der Unterstützung

Damit wir unsere Angebote auch weiterhin aufrecht erhalten können, sind wir auf Unterstützung durch Spenden von Zeit und Geld angewiesen. Helfen auch Sie, damit wir weiterhin helfen können.

Weitere Informationen zur Mitgliedschaft und zu anderen Möglichkeiten der Unterstützung finden Sie in unserem Flyer zur Mitgliedschaft>>

Kontakt:

Innere Mission München
Diakonie in München und Oberbayern e.V.
Aufsichtsrat 
Landshuter Allee 40
80637 München
Tel.: 089/12 69 91-231
E-Mail: aufsichtsrat(at)im-muenchen.de

Geschichte

Seit mehr als 125 Jahren gibt es die Innere Mission München. In dieser Zeit hat sie sich immer weiter entwickelt - von der Kinderbewahranstalt zum diakonischen Dienstleistungs-Unternehmen.

Fürsorge für die Armen

Der Münchner Dekan Karl Buchrucker gründet am 26. März 1884 mit weiteren evangelischen Persönlichkeiten den „Verein für Innere Mission in München”. Der Verein widmet sich zunächst der Armenfürsorge. 1890 eröffnet die „Kinderbewahranstalt” in der Blutenburgstraße, ab 1898 reisen Stadtkinder zur erholsamen Sommerfrische ins Murnauer Moos. 1912 ziehen die ersten Mädchen und Buben ins neu gebaute Kinderheim im Stadtteil Neuhausen (Löhe-Haus). Weitere Hilfedienste richten sich an „gefallene Mädchen, Trinker und Strafentlassene”.

Erziehungsberatung ist nicht erst heute aktuell!

Nach dem 1. Weltkrieg entsteht die Evangelische Jugendhilfe. Ihre Themen: Kindererholung, Erziehungsberatung und Vormundschaften.
Die Inflation in der frühen Weimarer Republik und die Weltwirtschaftskrise stürzen viele Menschen in Armut und Not. Mehr und mehr widmet sich die Innere Mission den Menschen ohne Arbeit und Obdach. Sie übernimmt ein Armenbüro, richtet Wärmestuben ein, verteilt Kohle und Kleidung.

Das „Evangelische Eck“

Unter dem Nazi-Regime gibt es für den Verein große Veränderungen: Die Bahnhofsmission, die Erziehungsanstalt Feldkirchen (gegründet 1853) und der „Magdalenen-Verein für gefährdete Mädchen” kommen noch vor Kriegsbeginn unter das schützende Dach der Inneren Mission am „Evangelischen Eck” an der Mathilden- und Landwehrstraße.
Zugleich muss sich diese der Nationalen Front angliedern und Dienststellen an den Staat abgeben. Ein Sammlungsverbot schädigt sie zudem finanziell. Bombenangriffe verwüsten etliche Gebäude. 1945 ist von 18 Häusern nur noch eines intakt.

Neuanfang zwischen Trümmern

Im Chaos der Nachkriegszeit hilft die Innere Mission der notleidenden Bevölkerung mit Kleiderspenden, Volksküchen und der Verteilung von Lebensmitteln. Rasch beginnt der Wiederaufbau des Löhe-Hauses und des Magdalenen-Heims. Der Verein übernimmt die einstige Arbeiterkolonie Herzogsägmühle >> bei Peiting und baut sie zum Diakonie-Dorf aus. Außerdem mietet er Alten- und Kinderheime an. Von 1950 an arbeiten in der Heßstraße 12 die Stadtmission, die Mitternachtsmission (heute Mimikry) und die Gefangenenfürsorge.

Das Angebot folgt der Wirtschaftslage

In der aufblühenden Bundesrepublik erweitern sich die Aufgaben des kirchlichen Sozialwerks zusehends. Zu den klassischen Arbeitsfeldern kommen neue Herausforderungen: Frauenbetreuung, Beratung der damaligen „Gastarbeiter”, die Stadtteilsozialarbeit. Die Fachschule für Altenpflege, die heutigen PflegeAkademie >>, bildet junge Menschen zu Altenpflegekräften aus. Der Verein kooperiert auf allen Ebenen mit der öffentlichen Hand.

In Folge der Wirtschaftskrise der 80er-Jahre kümmert sich der Verein besonders um gefährdete Menschen wie Arbeitslose, Obdachlose und psychisch Kranke. Es entstehen das Münchner Arbeitslosenzentrum, die Teestube „komm” und die Sozialpsychiatrischen Dienste.

Ausländer, Flüchtlinge und Asylbewerber rücken zusehends in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Speziell für ihre Bedürfnisse richtet die Innere Mission unter anderem das Internationale Jugendzentrum in Haidhausen und das Internationale Mütterzentrum (heute Treffpunkt Familie International) ein und gründet den Sozialdienst für Flüchtlinge >>.

Hochmodernes Sozialunternehmen

In den 90er-Jahren expandiert das Sozialunternehmen in allen Bereichen. Die Innere Mission übernimmt mehrere Kindertageseinrichtungen, schafft Einrichtungen für Betreutes Wohnen und Diakoniestationen, betreut Aufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge und Asylbewerber. Das Frauenobdach „Karla 51” ist das erste Angebot in München ausschließlich für obdachlose Frauen – auch bundesweit ein Modellprojekt.

Gemeinsam mit dem evangelischen Dekanatsbezirk gründet die Innere Mission 1995 die diakonia >> – Dienstleistungs gGmbH. Sie bietet zunächst Jobs für Menschen mit Behinderung, später auch für Menschen in unterschiedlichen Problemsituationen. Die Abteilung Gefährdetenhilfe wird 2002 als hundertprozentiges Tochterunternehmen Evangelisches Hilfswerk München >> gGmbH verselbstständigt. 2005 setzt sich dieser Trend fort mit der Gründung der Hilfe im Alter gGmbH und der HWS Hauswirtschaft & Service GmbH für die neuen Pflegeeinrichtungen in Eichenau >> und Ebersberg >>.

Die Innere Mission München heute

  • Mehr als 130 Jahre Engagement, Erfahrung und Erfolge
  • Rund 110 Einrichtungen
  • Mehr als 3.000 hauptberuflich bzw. ehrenamtlich Beschäftigte
  • Als modernes Sozialunternehmen gut vorbereitet auf künftige Entwicklungen

125 Jahre Innere Mission München - Festschrift:

Karl-Buchrucker-Haus

Die mehr als 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Münchner Geschäftsstelle arbeiten im Karl-Buchrucker-Haus in der Landshuter Allee 40.

Das Gebäude, nach dem Gründer der Inneren Mission benannt, wurde 2003 eröffnet. Im Erdgeschoss befindet sich ein Saal, den Sie für Veranstaltungen buchen können:

  • 120 Quadratmeter Fläche
  • Platz für bis zu 100 Personen (je nach Bestuhlung)
  • Moderne Multimediaanlage: TV- und Internetzugang, Beamer, Video/DVD/CD/MC, Funkmikrofone
  • Angenehme Atmosphäre, Tageslicht, Holzboden
  • Zusätzliche Räume für Arbeitsgruppen buchbar

Anfragen und Buchung

Per E-Mail an den Empfang der Inneren Mission oder telefonisch unter 089/12 69 91-100.

Diakonie Report

Die Zeitung der Inneren Mission München berichtet regelmäßig über Aktivitäten, Positionen und Perspektiven diakonischer Arbeit. Aktuelles aus den Einrichtungen findet sich darin ebenso wie Positionen zu gesellschaftlichen Fragen.

Schwerpunkt: Wie gelingt Integration von Flüchtlingen?
Report 78, November 2017 (PDF 2,1 MB) >>

Schwerpunkt: Was bedeutet die Reformation für die Diakonie?
Report 77, Juli 2017 (PDF 1,67 MB) >>

Schwerpunkt: Beständigkeit und Wandel in der Kindertagesbetreuung
Report 76, April 2017 (PDF 1,67 MB) >>

Schwerpunkt: Vielfalt der Hilfe im Alter
Report 75, November 2016 (PDF 1,67 MB) >>

 

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