Das Brotmobil der Inneren Mission backt mehr als nur kleine Brötchen.
Ein Holzbackofen auf vier Rädern
Brot ist mehr als ein Lebensmittel. Brot ist etwas ganz Elementares: Es ist grundlegende Nahrung für
alle Menschen. Brot teilen stellt ein uraltes Symbol dar für Gemeinschaft und Gastfreundschaft, für die
Solidarität mit anderen. Brot brechen ist Hinweis auf die Gegenwart vom Reich Gottes.
Doch gleichzeitig ist Brot backen vielen Menschen fremd geworden, so IM-Vorstand Günther Bauer.
Das soll sich künftig ändern: Das Brotmobil der Inneren Mission lässt den Weg vom Korn zum Brot vor
aller Augen sichtbar werden. „Je nach Jahreszeit können Kinder Getreideähren anfassen und lernen,
sie zu unterscheiden. Sie können Korn zu Mehl mahlen, den Teig kneten und dann Semmeln oder
Brezen formen.”
Man kann zusehen, wie das Brot in den Ofen geschoben wird und wie es backt. Und riechen, wie gut
frisches Brot – oder anderes Gebäck – eben riecht. „Und zu guter Letzt können sie ihr Selbstgebackenes
noch ganz frisch verspeisen. Kann Lernen schöner sein?”
Mit seinem Holzbackofen auf vier Rädern – samt fachkundigem Personal und sämtlichen Backutensilien –
kommt das Brotmobil dorthin, wo es gebraucht wird: in den Kindergarten oder in die Tagestätte, in die
Schule oder zum Jugendtreffpunkt, zum Gemeindefest oder zum Tag der Offenen Tür. Überall, wo es
etwas zu feiern gibt – oder wo Menschen mit allen Sinnen etwas lernen und erfahren wollen.
Es kann von Januar 2012 an eingesetzt werden, Interessenten können sich sofort melden.
Für einen Einsatz sind in der Regel 300 Euro zu entrichten. Die Bäckerei Wimmer unterstützt das Projekt
freundlicherweise in fachlicher Hinsicht. Für die pädagogische Arbeit mit Kindern gibt es ein Begleitbuch
mit Geschichten, Liedern und viel Wissenswertem rund ums Brot. Und natürlich mit Rezepten.
Buchungen und Anfragen bei Ursula Winkler,
Telefon: 0 89-12 15 95-14 oder per E-Mail an:
winkler@diakonia.de