mission innovation
„Hilfe im Leben” – das ist der Leitspruch der Inneren
Mission München und all ihrer Mitarbeitenden. Seit mehr als 125 Jahren
wenden sich Menschen in Not vertrauensvoll an uns. Über die Jahre sind
unsere Hilfeangebote – beispielsweise für wohnungslose Menschen,
psychisch Kranke, Pflegebedürftige oder auch Kinder und Jugendliche –
immer vielfältiger geworden, damit niemand durch das gesellschaftliche Raster fällt.
Doch die Gesellschaftsstrukturen wandeln sich und damit verändern sich auch die Probleme der Menschen. Als Sozialunternehmen ist es die Aufgabe der Inneren Mission, diese Veränderungen wahrzunehmen und auf die Sorgen und Ängste der Menschen einzugehen. mission innovation tut genau das: Mit 18 neuen Projekten aus verschiedenen Arbeitsbereichen bauen die Innere Mission und ihre Tochterunternehmen ihre Angebote aus und helfen Menschen, die bei ihren Problemen gezielte Unterstützung benötigen. Nachfolgend finden Sie eine Auflistung aller Projekte mit Beschreibung und Kontaktdaten. Wenn Ihnen eine Idee besonders gefällt, würden wir uns über eine Spende sehr freuen. Die Projekte befinden sich momentan noch in der Planungsphase, sie werden im Laufe des Jahres 2011 umgesetzt.
Projekte
„Kids on tour” (Bahnhofsmission)
„Lebens(t)räume” (Evangelischer Jugendhilfeverbund / Sozialpsychiatrische Dienste Neuhausen-Nymphenburg)
Ethikprojekt (Hilfe im Alter)
Fachtag Demenz (Hilfe im Alter)
Erbetene Spenden
12.000 Euro
4.000 Euro
20.000 Euro
30.000 Euro
6.000 Euro
1.300 Euro
200 Euro
1.400 Euro
10.000 Euro
10.000 Euro
4.000 Euro
6.000 Euro
4.000 Euro
4.000 Euro
4.000 Euro
10.000 Euro
4.000 Euro
1.000 Euro
Kontakt
Stephanie Kramer
Tel. 089 / 12 69 91 - 454 E-Mail: skramer@im-muenchen.de und Susanne Oberhauser-Knott Tel. 089 / 82 08 79 - 21 soberhauser-knott@im-muenchen.de
Gerhard Prölß
Tel. 089 / 12 69 91 - 131 E-Mail: gproelss@im-muenchen.de und Kai Garben Tel. Tel. 089 / 12 69 91 - 171 E-Mail: kgarben@im-muenchen.de
Projekt „Kids on tour”
Nach einer Trennung ist es für Kinder wichtig, die Beziehung zu beiden Elternteilen aufrecht erhalten zu können. Dies wird komplizierter, wenn ein Elternteil in einer anderen Stadt lebt und nicht mehr so leicht zu erreichen ist. Das Projekt „Kids on tour”, ein Zugbegleitdienst für alleinreisende Kinder zwischen 6 und 15 Jahren, ermöglicht es Kindern aus getrennt lebenden Familien, den Kontakt zu beiden Elternteilen zu halten. Mitarbeitende der Evangelischen und Katholischen Bahnhofsmission begleiten und betreuen die Kinder durchgehend und sicher auf ihrem Reiseweg im Zug. So können sie am Wochenende leichter Vater, Mutter, Großeltern oder andere Verwandte besuchen. Nähere Informationen bei Gabriele Ochse, Evangelische Bahnhofsmission München Telefon 089 / 59 45 78 E-Mail: gabriele.ochse@bahnhofsmission-muenchen.de
Projekt „Tiergestützte Pädagogik„
Tiere sind so wie sie sind, sie verstellen sich nicht, sind authentisch und geben Zuwendung. Sie sind wertfrei und nehmen den Menschen so an wie er ist. Daher kann man mit Tieren sehr gut pädagogisch arbeiten– Kinder können sich öffnen und lernen Beziehungen einzugehen. Das Projekt „Tiergestützte Pädagogik” bietet Kindern die Möglichkeit, mit Tieren näher in Kontakt zu kommen. Sie können einheimische Tiere und deren Lebens- weise kennenlernen und üben sich im Umgang mit ihnen. Der Kontakt mit Tieren erfordert ein hohes Maß an Verantwortung und Respekt und befriedigt das Bedürfnis nach Zuwendung. Gleichzeitig üben sie durch das Berühren der Tiere ihre Fein- motorik. Die Aufgabe, Tiere zu umsorgen und zu pflegen, bringt Kinder darüber hinaus dazu, sich um etwas zu kümmern und stärkt ihr Selbstwertgefühl. Hat sich eine Beziehung zwischen Kind und Tier entwickelt, kann das Kind die positiven Erlebnisse auch auf den Menschen übertragen. Tiere gemeinsam zu umsorgen, fördert zudem die Kooperationsbereitschaft und das Sozialverhalten der Kinder. Das Projekt findet auf zwei Bauernhöfen bzw. Kinder- und Jugendfarmen im Osten und Westen Münchens in wöchentlichem Rhythmus statt. Nähere Informationen bei Rosemarie Reichelt, Kindertageseinrichtungen Tel. 089 / 12 69 91 - 151 E-Mail: rreichelt@im-muenchen.de
Projekt „Brotmobil”
Brot ist seit Jahrtausenden ein Grundnahrungsmittel – doch viele wissen nicht mehr, aus was es eigentlich besteht. Welche Zutaten braucht man, um ein Brot zu backen und welche feinen Unterschiede gibt es zwischen verschiedenen Brotsorten? Um darüber zu informieren, stellt ein Bäcker auf einem „Brotmobil”, ein Backofen auf vier Rädern, eigenhändig Brot her. Als mobiler Gast bei öffentlichen Veranstaltungen knetet der Bäcker Teig, backt ihn vor Ort in dem transportablen Ofen und bietet das frische Brot anschließend zum Verkosten an. Kinder, Jugendliche, Familien, Erwachsene, Schulklassen und andere Gruppen können sich beteiligen und mit dem „Brotmobil” ihre Veranstaltungen bereichern: Beim Brezeln schlingen, Nikoläuse backen oder Brötchen formen können sie neue Erfahrungen machen. So soll die Wertschätzung dieses Grundnahrungsmittels gefördert werden. ...mehr Details Nähere Informationen bei Martina Kreis diakonia Textil Telefon 089 / 12 15 95 - 41 E-Mail: kreis@diakonia.de
Projekt „Lebens(t)räume”
In Deutschland haben rund 500.000 Kinder einen psychisch kranken Elternteil, allein in München sind etwa 6.000 Familien betroffen. Oft können die Erkrankten nicht so für ihre Kinder da sein, wie sie es gern möchten. Das Projekt Lebens(t)räume hilft den Kindern, die Krankheit der Eltern besser zu verstehen und bietet ihnen die Möglichkeit, ganz offen über ihre eigenen Sorgen, Ängste oder auch Schuldgefühle zu sprechen. Verschiedene Einzel- und Gruppenangebote sowohl für die Kinder als auch die Eltern sollen dabei helfen, positive gemeinsame Erlebnisse zu schaffen und so das Verhältnis zueinander zu stärken. Lebens(t)räume bietet Hilfe zur Selbsthilfe und verknüpft die bestehenden Ressourcen und Kompetenzen aus Jugendhilfe und Sozialpsychiatrie. Nähere Informationen bei Stephanie Kramer, Sozialpsychiatrische Dienste Neuhausen / Nymphenburg Telefon 089 / 12 69 91 – 454 E-Mail: skramer@im-muenchen.de und Susanne Oberhauser-Knott, Evangelischer Jugendhilfeverbund München Telefon 089 / 82 08 79 – 21 E-Mail: soberhauser-knott@im-muenchen.de
Projekt „Angebot für Angehörige inhaftierter Männer“
Straffällig gewordene Männer erhalten während ihrer Haft und auch im Anschluss daran soziale Unterstützung. Für ihre Angehörigen fehlt jedoch bisher so ein Hilfesystem: Wie komme ich mit der Straffälligkeit meines Mannes zurecht? Wie gehe ich damit um, wenn ich plötzlich alleinerziehend bin? Welche finanziellen Möglichkeiten habe ich, wenn das zweite Einkommen fehlt? Diese Versorgungslücke schließt das Evangelische Hilfswerk mit dem Projekt „Angehörigenarbeit”. Vor allem wenn die Angehörigen als Besucher im Gefängnis warten, fühlen sie sich isoliert und alleingelassen. In dieser Situation steht den Angehörigen eine Beraterin für erste Fragen und psychosoziale Betreuung zur Seite. Bei Bedarf können die Betroffenen zum Beispiel auch eine ambulante Beratung beim Evangelischen Beratungsdienst für Frauen in der Schellingstraße in Anspruch nehmen. Das neuartige Projekt soll auch verhindern, dass Frauen und Kinder gebrandmarkt und indirekt mitbestraft werden, wenn der Partner oder Vater straffällig geworden ist. Nähere Informationen bei Nadja Dobesch, Evangelischer Beratungsdienst für Frauen / Ambulante Dienste Telefon 089 / 28 77 83 – 21 E-Mail: ndobesch@hilfswerk-muenchen.de
Projekt „Therapeutisches Reiten”
Psychische Erkrankungen bringen eine Reihe körperlicher und seelischer Beeinträchtigungen mit sich. Mangelnde Belastbarkeit, Konzentrationsstörungen und eine schlechte Körperwahrnehmung gehen oft mit Ängsten und Unsicherheiten im sozialen Umgang mit anderen Menschen einher. Das Projekt „Therapeutisches Reiten“ fördert die persönliche und soziale Entwicklung der Erkrankten. Der Kontakt zum Pferd beruhigt und stärkt das Selbstbewusstsein, das Reiten verbessert körperliche Koordination und Gleichgewichtsgefühl. Die Reitstunden – zehn Termine à drei Stunden – finden in der Gruppe statt, sodass die Teilnehmer auch ihre verbale Kommunikation und soziales Miteinander trainieren können. Nähere Informationen bei Klara Hofer, Sozialpsychiatrische Dienste Bogenhausen / Region Nord-Ost Telefon 089 / 93 20 03 E-Mail: khofer@im-muenchen.de
Projekt „Schmink- und Typberatung für psychisch kranke Frauen”
Psychische Krankheiten hinterlassen ihre Spuren: Antipsychotische Medikamente oder Suchtmittel verändern den Körper sichtbar. Vor allem Frauen leiden, wenn sie deswegen zunehmen und sich dadurch ihr Aussehen ändert. Hinzu kommt, dass psychisch kranke Frauen aufgrund ihrer Krankheit oder auch Gewalterfahrungen meist eine negative Selbstwahrnehmung haben. Das Projekt „Schmink- und Typberatung” hilft diesen Frauen, sich in ihrer Haut wieder wohlzufühlen. Ziel ist es, dass ein Idealbild von Schönheit sie nicht verunsichert. Die Frauen sollen ein positives Bild von sich selbst entwickeln und gleichzeitig lernen, ihre natürliche Weiblichkeit und Attraktivität zu unterstreichen. Nähere Informationen bei Klara Hofer, Sozialpsychiatrische Dienste Bogenhausen / Region Nord-Ost Telefon 089 / 93 20 03 E-Mail: khofer@im-muenchen.de
Projekt „Münchens Boulevard der Kinder”
Kinder können ihre Bedürfnisse und Interessen häufig nicht selbst vertreten und brauchen Fürsprecher. Vor allem benachteiligte Kinder, solche mit Migrationshinter- grund oder aus schwierigen Familienverhältnissen, sind oft auf der Suche nach einem geeigneten Platz in der Gesellschaft. Das Projekt „Münchens Boulevard der Kinder” möchte den öffentlichen Raum für Kinder zurückerobern. Dafür können die Kinder und Jugendliche auf Zementplatten ihren Fußabdruck und ihren Vornamen hinterlassen – anschließend werden die kleinen Kunstwerke auf Münchner Bürgersteigen und Wegen als Gehwegplatten eingesetzt. Bei der Herstellung der Platten können sich die Kinder gestalterisch und produktiv betätigen und so wichtige Kompetenzen erlernen. Die Platten verändern die Umwelt sichtbar und die Kinder merken, dass sie ihre Lebenswelt beeinflussen können. Nähere Informationen bei Martin Zimmer, Internationales Jugendzentrum Haidhausen (IJZ) Telefon 089 / 47 10 40 E-Mail: mzimmer@im-muenchen.de
KomPass-Jahr
Kompetenz und Passion – eine Mischung dieser Begriffe gibt dem KomPass-Jahr seinen Namen und beschreibt sein Profil. Seit Herbst 2010 bietet es die Innere Mission München als Variante des Freiwilligen Sozialen Jahrs bzw. im Rahmen des zukünftigen Bundesfreiwilligendienstes an. Junge Männer und Frauen zwischen 18 und 27 Jahren haben die Möglichkeit, bei jeweils zwei unterschiedlichen Dienst- stellen der Inneren Mission und ihrer Töchter Orientierung in sozialen Berufsfeldern zu gewinnen – dabei können die jungen Erwachsenen aus verschiedenen Einrichtungen auswählen; dazu zählen zum Beispiel die Bereiche der Alten-, Obdachlosen- oder Jugendhilfe. In einem zweiten Arbeitsbereich können sie weitere Erfahrungen machen. Für kompetente Begleitung sorgt das Diakonische Werk Bayern als Träger in Zusammenarbeit mit Tutoren und Bildungseinrichtungen der Inneren Mission München, wie z.B. der Evangelischen PflegeAkademie. Die „Kompassanten” arbeiten 40 Stunden pro Woche, erhalten monatlich 410 Euro Taschen- und Verpflegungsgeld und bekommen bei Bedarf ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft gestellt. Nähere Informationen bei Andreas Herden, Geschäftsstelle der Inneren Mission München Telefon 089 / 12 69 91 – 114 E-Mail: aherden@im-muenchen.de
Projekt „Ältere Migranten mit Pflegebedarf”
Die Anforderungen an Pflegekräfte in der Altenhilfe werden immer höher: Das teilweise sehr hohe Alter der pflegebedürftigen Menschen und schwere dementielle Erkrankungen erfordern von den Mitarbeitenden in den Heimen höchste Aufmerk- samkeit und Einsatzbereitschaft. Eine weitere Schwierigkeit kommt hinzu, wenn ältere Migranten professionelle Pflege brauchen: Oftmals können sie sich schlecht ausdrücken oder leiden unter Fluchttraumata. Fortbildungen und Schulungen helfen den Fachkräften und vermitteln ihnen Fachwissen, damit sie ältere Migranten adäquat behandeln können. Die Pflegenden sollen kulturelle Unterschiede erkennen und anerkennen; darüber hinaus sollen sie die individuellen Ängste der Migranten wahrnehmen und mit einer biografiebezogenen Pflege auf sie eingehen. Nähere Informationen bei Gerhard Prölß Tel. 089 / 12 69 91 - 131 E-Mail: gproelss@im-muenchen.de
Ethikprojekt
Ethische Fragen und Entscheidungen begleiten uns unser ganzes Leben. Prägnant und unausweichlich geraten sie in den Fokus, wenn das Leben zu Ende geht. Seit 2009 richtet das „Ethikprojekt” der Hilfe im Alter eine ethische Beratungs- und Entschei- dungskultur fest in ihre sieben Alten- und Pflegeheimen ein. Mit dem umfassenden Ziel einer würdevollen Begleitung von Menschen und ihren Angehörigen am Lebensende baut das Vorhaben „Ethische Entscheidungskultur am Lebensende“ auf das Projekt „Leben bis zuletzt” (seit 2001) auf. 2009 richtete die Hilfe im Alter sogar als erster Altenpflege-Träger in Bayern einen eigenen Ethikbeirat ein. Das Gremium bildet insbesondere Mitarbeitende in ethischen Fragen fort, spricht Empfehlungen für den Pflegealltag aus und unterstützt in schwierigen ethischen Situationen die Heime. So kann eine anspruchsvolle Ethikberatung gewährleistet werden, die zwischen medizinischer Sichtweise, den Wünschen der Angehörigen und denen der Bewohner angemessen vermittelt. Nähere Informationen bei Pfarrer Frank Kittelberger Telefon 0171 / 9 50 50 15 E-Mail: fkittelberger@hilfswerk-muenchen.de
Fachtag Demenz
Die Hilfe im Alter legt großen Wert auf eine hohe qualitative Ausbildung ihrer Mitarbeitenden: Deshalb soll es von 2011 an jährlich einen „Fachtag Demenz” geben. Diese Weiterbildung bereiten Fachleute für Fachleute aus der Pflege vor. Gerade Demenz ist eine Krankheit, die immer häufiger auftritt und deren Verlauf bei jedem Menschen individuell ist – jede Gelegenheit, etwas mehr über diese Erkrankung zu lernen und über neueste Entwicklungen Bescheid zu wissen, ist für Pflegekräfte deswegen wertvoll. Nähere Informationen bei Gerhard Prölß, Hilfe im Alter Telefon 089 / 12 69 91 – 131 E-Mail: gproelss@im-muenchen.de
Mobilitätsprojekt „Fahr Rad und nicht schwarz”
Wegen der steigenden Zahl von Flüchtlingen gibt es seit Ende 2010 eine zweite Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in München Freimann. Die hierfür genutzte Bayernkaserne liegt weit außerhalb des Mittleren Rings und ist nur schwer mit Öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Zudem sind die MVV-Tickets - gerade für Menschen, die fast nichts mehr besitzen - sehr teuer. Das Mobilitätsprojekt „Fahr Rad und nicht schwarz” ermöglicht es den Flüchtlingen, trotzdem mobil zu bleiben. Die Flüchtlinge lernen im Projekt, sich im Verkehr korrekt zu verhalten und wie man gebrauchte Fahrräder funktionsfähig macht. Diese erworbenen Fähigkeiten lassen sich auch für andere technische Aufgaben nutzen. Die mit der Polizei im Stadtbezirk 12 organisierte Verkehrserziehung ermöglicht den Flüchtlingen einen Einblick in das deutsche Regelwerk und verhindert Konflikte im Vorfeld. Nähere Informationen bei Klaus Feist, Migrationsdienste Tel. 089 / 12 69 91 - 141 E-Mail: kfeist@im-muenchen.de
Projekt „Münchner Wurzeln”
Viele Migrantenfamilien leben mittlerweile seit einem halben Jahrhundert in München. Im Laufe dieser Zeit haben sie hier Wurzeln geschlagen und deutliche Spuren hinterlassen. Spuren nicht nur hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Leistungen oder ihres Beitrages zum Erscheinungsbild der Stadt. Spuren gibt es auch in Form zahlreicher Dokumente: behördliche Dokumente, Zeitungsartikel, Rundfunkbeiträge, Film- und Fernsehbeiträge, Fotos und Tonaufnahmen. Im Stadtmuseum sind viele solcher Dokumente aufbereitet und aufbewahrt. Sie erzählen von Lebenssituationen einzelner Personen, Familien, Gruppen oder Vereinen mit Migrationshintergrund. Schulklassen mit Schülern zwischen 12 und 16 Jahren sollen nun solche Dokumente sichten. Hieraus können sie dann– auch durch Befragung der damals dargestellten Personen oder Personengruppen – deren weiteren Lebensweg rekonstruieren. Ziel ist es, dass die Schüler damit die Integration der Migranten in die Stadtgesellschaft hautnah darstellen. Das Ergebnis kann in einem weiteren Schritt zum Beispiel auch filmisch umgesetzt werden. Das Projekt soll zwei Jahre dauern: Das erste Jahr soll der Recherche dienen, das zweite der medialen Umsetzung des Themas. Träger des Projektes sind die Migrationsdienste der Inneren Mission, das Münchner Stadtmuseum, die Filmhochschule und der Ausländerbeirat sein. Nähere Informationen bei Klaus Feist, Migrationsdienste Tel. 089 / 12 69 91 - 141 E-Mail: kfeist@im-muenchen.de
Projekt „Alltagsassistenz Rosenhof”
Gerontopsychiatrisch erkrankte Menschen brauchen besondere Aufmerksamkeit: Oftmals sind sie durch eine Demenz, eine Depression oder gar beides in ihren Fähigkeiten stark eingeschränkt. Sogenannte Alltagsassistenten helfen den Bewohnern der gerontopsychiatrischen Wohngemeinschaft Rosenhof in Ebersberg bei ihren täglichen Aufgaben wie einkaufen, kochen oder putzen. Darüber hinaus unterstützen sie sie, ihre sozialen Kontakte und zwischenmenschlichen Beziehungen zu pflegen. Dafür begleiten die Alltagsassistenten Bewohner zum Beispiel zum Friseur, zum Arzt oder organisieren gemeinsame Spaziergänge, Spieleabende und vieles mehr. Die Angebote der Alltagsbegleitung sorgen für eine offene Kommunikation und eine gute Atmosphäre in der Wohngemeinschaft, sodass sich die Bewohner sicher und geborgen fühlen können. Nähere Informationen bei Georg Knufmann, Sozialpsychiatrische Dienste Ebersberg Telefon 08092 / 85 33 80 E-Mail: gknufmann@im-muenchen.de
Ferien für Kinder von Pflegekräften
Wenn Eltern oder Elternteile im Schichtdienst arbeiten, ist die Organisation des Familienalltags immer eine Herausforderung. Besonders die Ferien werden oft zum Problem – viele Pflegekräfte arbeiten und verdienen dann aus Zeitgründen weniger als sie könnten. Das Angebot „Ferien für Kinder von Pflegekräften”, ein spezieller Service für Mitarbeitende der Inneren Mission und ihrer Töchter, entlastet Eltern und macht den Pflegeberuf attraktiver: Kinder zwischen 5-10 und 11-15 Jahren können mehrere Wochen in betreuten Gruppen preiswert alleine Urlaub machen. Auf diese Weise können Kinder und Jugendliche einmal ohne ihre Eltern Spaß haben. Und ihre Eltern wiederum können so Vollzeit arbeiten und haben ein finanzielles Zubrot: Ein gemeinsamer Urlaub ist dann darüber hinaus noch möglich. Nähere Informationen bei Gerhard Prölß, Hilfe im Alter Telefon 089 / 12 69 91 - 131 E-Mail: gproelss@im-muenchen.de und Kai Garben, Kinder- Jugend-, und Familienhilfe Telefon Tel. 089 / 12 69 91 - 171 E-Mail: kgarben@im-muenchen.de
Erfahrungsaustausch Heimbeiräte
Auch als Pflegebedürftiger in einem Alten- und Pflegeheim kann man selbstver- ständlich mitreden und mitentscheiden. Heimbeiräte sind neben den Heimleitungen zentrale Mitbestimmungsgremien in unseren Einrichtungen der Hilfe im Alter. Regelmäßige Treffen der Heimbeiräte ermöglichen einen Erfahrungsaustausch der Bewohner. So können Probleme und auch Wünsche besser gemeinsam besprochen werden. Ein Fahrservice bringt die Beiratsmitglieder zum jeweiligen Treffpunkt. Nähere Informationen bei Gerhard Prölß, Hilfe im Alter Telefon 089 / 12 69 91 - 131 E-Mail: gproelss@im-muenchen.de
„Mantel” für Heimzeitungen
Die „Heim Eule”, „der Hausflüsterer” oder das „Reischlhof Blattl”: Die monatlich erscheinenden Hauszeitungen unserer Alten- und Pflegeheime informieren über viele wichtige Veranstaltungen und Angebote und sind ein besonderer Service vor allem für die Heimbewohner. Um diesen Service zu verbessern und zu zeigen, dass die Zeitungen unter einem gemeinsamen Träger entstehen, gibt es künftig einen „Mantel” für diese Publikationen: Inhaltlich gemeinsame Beiträge werden in die individuell gestalteten Zeitungen eingepasst. Nähere Informationen bei Gerhard Prölß, Hilfe im Alter Telefon 089 / 12 69 91 - 131 E-Mail: gproelss@im-muenchen.de |
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