Innere Mission München

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goja – Fachstelle Jungenarbeit

Parteilichkeit für Buben…

Was macht mich zu einem Mann? Wer ist mein Vorbild? Wie gehe ich mit einem Mädchen um? Was muss ich tun, um von den anderen anerkannt zu werden? Das sind nur einige der vielen Fragen, mit denen sich Jungen im Laufe des Erwachsenwerdens auseinandersetzen.

Es hat sich viel getan: Rollen und Funktionen von Männern und Frauen haben sich im Laufe der Zeit verändert. Diese gesellschaftlichen Reflexions- und Veränderungsprozesse fordern ein Umdenken, ermöglichen zugleich aber auch, dass neue Selbstkonzepte entstehen.

Die Jungenarbeit des Evangelischen Jugendhilfeverbunds begleitet und unterstützt die Buben dabei, sich zu entwickeln und ihre individuelle Persönlichkeit zu entfalten.

Unsere Angebote

Seit fast zehn Jahren gibt es in München mit goja eine Fachstelle für Jungenarbeit. Wir beraten Jungen, deren Eltern sowie Fachkräfte aus Sozialer Arbeit und Schule. Außerdem kooperiert goja mit anderen Einrichtungen der geschlechtsspezifischen Jungen- und Mädchenarbeit in München und der ganzen Republik.

Wir ...

  • arbeiten präventiv und fördern Jungen in ihrer Entwicklung
  • unterstützen Schulen und Einrichtungen in den Bereichen geschlechtssensible Arbeit mit Jungen, Jungenarbeit und Jungenpädagogik
  • beschäftigen uns schwerpunktmäßig mit den Themen Gender-Learning, soziale Kompetenz, Gewaltprävention, Lebens- und Berufsplanung sowie Sexualität und Körperbewusstsein
  • leiten Kriseninterventionen bei geschlechtsspezifischen Jungen- und Gewaltproblemen
  • kooperieren mit Einrichtungen der Mädchensozialarbeit, Schulsozialarbeit sowie mit Lehrerinnen und Lehrern und beraten bei Gender-Themen

Jungenarbeit und Gender Mainstreaming

Was ist eigentlich Jungenarbeit? Unsere Antwort lautet: "Jungenarbeit ist die bewusste, geschlechtsbezogene pädagogische Arbeit eines Mannes oder mehrerer Männer mit Jungen." goja fühlt sich mit seiner Arbeit der pädagogischen Entwicklung und der Parteilichkeit von Jungenarbeit verpflichtet.

Wir engagieren uns für Anti-Sexismus und begründen unser pädagogisches Handeln im Gender Mainstreaming. Diese Theorie besagt, dass es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt: Bei allen gesellschaftlichen Vorhaben müssen deshalb die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Männern und Frauen von vornherein und gleichmäßig berücksichtigt werden.

Ziele

Heranwachsende Jungen müssen sich kontinuierlich mit ihrem Geschlecht, gesellschaftlichen Stereotypen, persönlichen Vorbildern und ihrer sexuellen Orientierung auseinandersetzen. Die Jungenarbeit begleitet und unterstützt sie dabei, diese Aufgaben zu bewältigen.

goja setzt sich für Geschlechtergerechtigkeit und die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ein. Wir wollen Kinder und Jugendliche dazu ermuntern, Geschlechterstereotype kritisch zu reflektieren und eigene Wege einzuschlagen.

Leistungen

goja...

  • unterstützt bei der Identitäts‐ und Persönlichkeitsentwicklung.
  • fördert die Vielfalt an individuellem, selbstbestimmtem, reflexivem und geschlechtsbezogenem Handeln.
  • berät, konzipiert und begleitet Jungenarbeit in verschiedenen Einrichtungen.
  • erweitert die Perspektive auf Geschlecht und sensibilisiert für Geschlechterthemen.
  • engagiert sich für Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit.
  • setzt sich für politische Belange der Jungen und der Jungenarbeit ein

Kontakt

goja - Fachstelle Jungenarbeit
Büro:
Blutenburgerstraße 71 II
80636 München

Tagungsraum:
Landshuter Allee 40
80636 München

Ansprechpartner:

Peter Eckardt 
Tel.: 089/12 69 91-493
Fax: 089/12 69 91-489
Bürozeit Mi 14:00 bis 16:00 und nach Vereinbarung
bei besonderer Dringlichkeit:
0163/748 38 48 (Peter Eckardt)
0157/87 71 21 27 Yann de Coulon (Koordination Schultermine)
E-Mail: goja(at)im-muenchen.de

Anfahrt

goja - Fachstelle Jungenarbeit
Blutenburgerstraße 71 II
80637 München
089/12 69 91-493
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