Innere Mission München

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»Wir sind irritiert über die Art der öffentlichen Diskussion«

Innere Mission nimmt weitere Kinder ins „Bunte Haus“ in Hallbergmoos auf

Die Innere Mission München, Träger der Kindertageseinrichtung "Buntes Haus" in Hallbergmoos, ist sehr verwundert über die aktuelle Diskussion im Gemeinderat über einen möglichen Trägerwechsel. "Die Art und Weise, wie einige Mitglieder des Gemeinderats öffentlich agieren, ohne mit uns vorher zu sprechen, ist sehr irritierend", sagt Margit te Brake, Leiterin der Abteilung Kindertagesbetreuung. Aufgrund einer stabilen Personalsituation habe man zu den aktuell 17 betreuten Kindern weitere zwei Betreuungsverträge abgeschlossen; ein weiterer Platz könnte sofort vergeben werden.

Zudem gebe es derzeit Bewerbungsgespräche. Sollten diese positiv verlaufen, könnten sukzessive weitere Kinder ins "Bunte Haus" aufgenommen werden, so te Brake. Seit Beginn des Kindergartenjahres gebe es auch einen Springerdienst, der bei Krankheitsfällen schnell aushelfen könne: "Bislang war dies aber noch nicht nötig."

Die generell schwierige Personalsituation im Bereich der Erzieher/innen sei allgemein bekannt und betrifft alle; dies könne man nicht der Inneren Mission als Träger zurechnen. Ganz im Gegenteil unternehme die Innere Mission seit Jahren "höchste Anstrengungen, Personal zu gewinnen, auszubilden und zu halten". Die Fachakademie für Sozialpädagogik, eine von ihr betriebene Ausbildungsstätte für Erzieherinnen, unterrichte vom kommenden Schuljahr an sogar zweizügig. Te Brake: "Anstelle wie bisher 170 haben wir dann ab September 2018 sogar 290 Studierende". Die Innere Mission zahlt auch mit 3.000 Euro ein gutes Einstiegsgehalt für Erzieherinnen, leistet eine Jahressonderzahlung und finanziert darüber hinaus Fort-, Weiterbildungen und Supervisionen.

Über einen möglichen Trägerwechsel entscheide auch nicht die Gemeinde, sondern ausschließlich der bisherige Träger sowie der Vermieter des Anwesens. Angebliche Verhandlungen mit der Arbeiterwohlfahrt oder dem Bayerischen Roten Kreuz habe es nie gegeben, erläutert te Brake.

Klaus Honigschnabel

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