Innere Mission München

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Schulprojekt Verrückt? Na und!

Begeistert Schüler wie Lehrer

Seit Ende des Schuljahres 2007/2008 bieten die Sozialpsychiatrischen Dienste Neuhausen-Nymphenburg für Schulen in München das Schulprojekt von Irrsinnig Menschlich e.V. an.

Unser Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler sowie auch die Lehrerinnen und Lehrer für psychische Gesundheitsprobleme zu sensibilisieren und Stigmatisierungen, Ausgrenzungstendenzen und Diskriminierung zu reduzieren.

Durch das gemeinsame Auftreten mit „Experten in eigener Sache”, die von ihrer psychischen Erkrankung berichten, bauen wir Ängste und vor allem Vorurteile ab. Gleichzeitig rückt seelische Gesundheit wieder mehr in das Bewusstsein der Jugendlichen.

Lehrerinnen und Lehrer erfahren, wie sie sich auch nach dem Projekttag mit dem Thema „Psychische Gesundheit“ in der Schule beschäftigen können.

Unser Angebot

Wir kommen für einen Tag  in eine Klasse, um  spielerisch und  mit unterschiedlichen Methoden und  Medien mit den Schülerinnen und Schülern über das Thema „Psychische Erkrankung“ zu sprechen.

Das Projekt

  • geht von den Bedürfnissen der Jugendlichen aus
  • dauert einen Schultag
  • findet in der Schule oder in psychiatrischen Einrichtungen statt
  • eignet sich für Klassen und klassenübergreifende Gruppen (ab 15 Jahren)
  • ist unkompliziert aufgebaut
  • setzt auf ganzheitliches Lernen
  • kann von Lehrerinnen und Lehrern fortgeführt werden

Eine genaue Beschreibung des wissenschaftlich untersuchten Schulkonzepts finden Sie unter www.verrueckt-na-und.de >>

Hintergrund

Etwa jeder dritte bis vierte Mensch hat bereits einmal in seinem Leben eine behandlungsbedürftige psychische Krise oder Krankheit durchlebt oder leidet noch an ihr. Gerade jüngere Menschen sind immer häufiger und stärker von psychischen Gesundheitsproblemen wie Angststörungen und Depressionen betroffen.

Trotzdem bekommen nur etwa 25 Prozent der Menschen, die professionelle Hilfe benötigen, eine angemessene Unterstützung. Dies liegt neben der teilweise immer noch vorherrschenden Unterversorgung, vor allem auch an der großen Scheu der Einzelnen psychiatrische oder therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Trotz der Verbesserung in den letzten Jahren, ist die Stigmatisierung und Diskriminierung von psychisch Erkrankten enorm. Nicht umsonst sprechen wir umgangssprachlich in diesem Zusammenhang von „Bekloppten” und „Irren”, die in die „Klapsmühle” gehören. Die eigene Unsicherheit im Umgang mit psychischen Extremen ist groß und die Medien tragen nicht selten zu einem verzerrten Bild bei.

Aus diesem Grund ist es wichtig, gerade jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich mit seelischer Gesundheit auseinanderzusetzen. Im Schulprojekt „Verrückt? Na und!” stehen eigene Erfahrungen und Erlebnisse, Neugier, Spannung und Spaß an erster Stelle.

Kontakt

Sozialpsychiatrische Dienste Neuhausen-Nymphenburg
Leonrodstraße 54
80636 München

Ansprechpartnerin

Sandra Weichselbaum
Telefon: 089/12 69 91-452
E-Mail: schulprojekt(at)im-muenchen.de

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