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Von der "Inneren Mission" zur "Diakonie"

Neuer Name, neues Erscheinungsbild

135 Jahre nach ihrer Gründung ändert die Innere Mission München ihren Namen: Künftig heißt das evangelische Sozialunternehmen „Diakonie München und Oberbayern“.

Mit dem Namen ändert sich auch das bisherige Erscheinungsbild und nähert sich dem bundesweit einheitlichen Farb- und Schriftkonzept an. Auch die zum Verein gehörenden gemeinnützigen Gesellschaften werden unter der neuen Überschrift an die Öffentlichkeit gehen. Vorstandssprecher Thorsten Nolting: „Mit dieser Anpassung wollen wir den Zusammenhang von Evangelischem Hilfswerk, Hilfe im Alter, Herzogsägmühle und weiteren Bereichen der Gruppe Innere Mission deutlicher machen und unseren kirchlichen Bezug betonen.“ Während der Name „Innere Mission“ aus dem 19. Jahrhundert stamme, sei Diakonie bundesweit bekannt als die soziale Arbeit der Evangelischen Kirche.

Die neue Bezeichnung soll vom kommenden Jahr an einheitlich auf allen Schildern stehen; ebenso werden diese Website, Briefpapier, Visitenkarten und Werbemittel in Zukunft neu gestaltet. Für Thorsten Nolting ist die Umbenennung ein fälliger Schritt: „Wir sind seit der Gründung das organisierte und fachlich innovative soziale Engagement der Evangelischen Kirche in München und auch in Teilen Oberbayerns – das soll die Namensänderung jetzt noch verdeutlichen.“

Karl Buchrucker, der Gründer der Inneren Mission, habe darauf gesetzt, dass die christliche Liebestätigkeit sich ausbreiten und vielen Menschen helfen wird. „Das ist gelungen und deshalb ist es wichtig, dass das für alle schnell verständlich ist, die Unterstützung und Hilfe suchen – aber auch für alle, die sich engagieren wollen.“ Diakonie sei heute der adäquate Name für diese Form christlich begründeter sozialer Arbeit.

Mitgliederversammlung und Aufsichtsrat haben mit überwältigender Mehrheit die Änderung beschlossen; die Diakonie Bayern und die zuständigen Gremien der Landeskirche haben ebenfalls zugestimmt. Der Pfarrer, der auch Sprecher der deutschen Großstadtdiakonie ist, will mit dem neuen Namen sein Sozial-Unternehmen stärker an die Bundesdiakonie ankoppeln: „Das sind Synergien, die wir bisher haben brachliegen lassen, und die uns als Arbeitgeber- Marke jetzt weiterbringen.“ In einem angespannten Arbeitsmarkt sei dies wichtiger denn je.

 

 

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