Innere Mission München

  • A
  • A
  • A
21. Januar 2019

„Mit gebrauchten Kleidern etwas Gutes tun“

diakonia sucht in der Stadt und den Umlandgemeinden Stellflächen für Altkleidercontainer

Der Münchner Sozialbetrieb diakonia ist auf der Suche nach weiteren Stellplätzen für seine Altkleidercontainer. „Wir können unsere Container auf allen privaten Grundstücken aufstellen, sei es vor Bäckereien, Getränke- oder auch Supermärkten.

Wir freuen uns über Firmen, Unternehmen und Kommunen, die diakonia unterstützen und damit gleichzeitig etwas Gutes tun", erklärt Thomas Rosenberger, der bei diakonia zuständig ist für die Sammelcontainer. "Wir suchen Stellflächen in der Stadt, aber auch in den Umlandgemeinden."

Für einen Container benötigt diakonia eine Stellfläche von anderthalb Quadratmetern. In München und Umland stehen bereits über 160 solcher Sammelcontainer. "Wir stellen die Container selbst auf und unsere Mitarbeiter entleeren sie regelmäßig", betont Thomas Rosenberger. Subunternehmer gebe es keine: "Bei uns bleibt alles in einer Hand - unsere Leute entleeren die Container, sortieren die Ware und geben sie dann weiter an unsere Kleiderkammern oder die Secondhand-Läden."

Denn Kleider- und Sachspenden, die in den Kleiderkammern nicht benötigt werden, verkauft diakonia in den sieben Secondhand-Läden. Mit den Erträgen finanziert der Sozialbetrieb Arbeitsplätze und berufliche Perspektiven für derzeit mehr als 350 Menschen in schwierigen Lebenslagen, die auf dem Arbeitsmarkt sonst kaum eine Chance hätten.

Sachspenden, die weder in den Kleiderkammern noch in den Läden Verwendung finden, gehen an Fairwertung e.V. Der Dachverband ist ein bundesweiter Zusammenschluss gemeinnütziger Organisationen, die gebrauchte Textilien sammeln und nach transparenten und fairen Verarbeitungs- und Handelsbedingungen weiter verwerten.

Mit gutem Beispiel voran geht aktuell übrigens die Gemeinde Haar, die ein Zeichen für Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung, Transparenz und Fairness gesetzt hat: Auf insgesamt 16 neuen Stellplätzen stehen seit Anfang dieses Jahres Container des Münchner Sozialbetriebs und warten auf Altkleiderspenden.

"Ausschlaggebend für den Anbieterwechsel war die Philosophie von diakonia: Faire Verwertung der Altkleider, kurze Transportwege und soziales Engagement durch die Bereitstellung von Arbeitsplätzen für Menschen, die sich am Arbeitsmarkt schwer tun", betont Haars Bürgermeisterin Gabriele Müller (SPD). "In jeder Hinsicht ein unterstützenswerter Ansatz und damit ein Angebot, das wir unseren Bürgern besten Gewissens machen können."

Wer diakonia Stellflächen für Altkleidercontainer zur Verfügung stellen möchte, kann sich an Thomas Rosenberger wenden (E-Mail: rosenberger(at)diakonia.de).

Kontakt

Weitere Informationen

Über diakonia

diakonia ist eine gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung beruflicher Integration und Beschäftigung und bietet Angebote für Menschen, die aufgrund schwieriger Lebenslagen oder anderer Beeinträchtigungen nur schwer Arbeit finden. diakonia bietet einen Ort sinnvoller und wertschöpfender Arbeit, an dem Fähigkeiten (wieder)entdeckt und weiter entwickelt werden können.
diakonias Auftrag ist es, Menschen zu stärken, ihnen berufliche Orientierung zu ermöglichen, sie zu qualifizieren und auszubilden. So konnten in den Betrieben von diakonia über 400 Arbeitsplätze und Beschäftigungsgelegenheiten mit sehr differenzierten fachlichen und persönlichen Anforderungen geschaffen werden.

Seite drucken