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27. Dezember 2020

Die Kapelle als improvisierte Impfstation

Erste Impfungen gegen Covid-19 im Evangelischen Pflegezentrum Lore Malsch

Zu einer improvisierten Impfstation ist die Kapelle im Evangelischen Pflegezentrum Lore Malsch in Riemerling bei München geworden. Als eine der ersten Einrichtungen in Bayern sind in dem Pflegeheim der Diakonie München und Oberbayern am Sonntagmittag 20 betagte Bewohner geimpft worden - darunter auch der 102-jährige Walter Zemanek.

Als erste im Haus erhielt die 70-jährige Brigitte Werner den Impfstoff. Fast alle der 130 Bewohnerinnen und Bewohnern wollen sich impfen lassen, sagte Einrichtungsleiter Jan Steinbach. Noch vor einer Woche habe er nicht damit gerechnet, dass der Impfstoff auch geliefert werde, so Steinbach. "Und jetzt ist es das großartigste Weihnachtsgeschenk für uns alle hier im Haus. Es gab Tränen der Freude und Erleichterung."

Noch bis zum Jahresende soll die erste Runde der Impfungen abgeschlossen sein, hofft der Heimleiter. "Wir sind auf der Zielgeraden." Im kommenden Jahr könne man dann hoffentlich mit allen endlich wieder das geliebte Sommerfest feiern.

Die Impfungen übernahmen zwei Ärztinnen sowie weitere Hilfskräfte vom Impfzentrum der Johanniter in Oberhaching bei München. Nach den ersten Erfahrungen sei es der komplizierteste Impfstoff, mit dem es die Johanniter bisher zu tun hatten, so eine Stimme aus dem Impfteam.

Auch der 102-jährige Walter Zemanek ließ sich gegen Covid-19 impfen. Foto: Klaus Honigschnabel

Kontakt

  • Dirk Spohd, Geschäftsführer
    Hilfe im Alter

    Landshuter Allee 40
    80637 München
    Tel.: 08141/36 38 013
    dspohd(at)im-muenchen.de

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