Innere Mission München

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04. Juli 2018

Das architektonische Unikat wird fünf Jahre alt

Evangelisches Pflegezentrum Sendling feiert am Freitag fünfjähriges Bestehen

Das Evangelische Pflegezentrum Sendling feiert am Freitag, 6. Juli, sein fünfjähriges Bestehen. Günther Bauer, Vorstand der Inneren Mission, hatte den sechsstöckigen Rundbau bei der Eröffnung als „deutliches Ausrufezeichen in der Pflegediskussion“ bezeichnet. Aufgrund seiner besonderen Bauform und der Kombination aus Lehre und Pflegeeinrichtung sei das Pflegezentrum ein „architektonisches und konzeptionelles Unikat“.

Fünf Jahre nach Einweihung des Hauses mit seinen 214 Plätzen ist es sehr gut nachgefragt – und der Medizinische Dienst der Kassen vergibt für die Pflege, die Betreuung und Alltagsgestaltung nur Bestnoten. Im Erdgeschoß befindet sich der Wohnbereich für demenziell veränderte Bewohner; er bietet speziellen Schutz durch die runde Bauweise, in der es im Flur keine Türen gibt. In den darüber liegenden vier Stockwerken befinden sich je zwei Wohngruppen zur vollstationären Pflege. Einrichtungsleiter Florian Walter ist auch mit der Nachfrage sehr zufrieden: „Wir könnten fast noch ein Stockwerk mehr haben – so viele Menschen wollen zu uns“. Probleme bereite lediglich der leergefegte Arbeitsmarkt an Pflegekräften.

Genau diesem Zustand begegnet die Evangelische PflegeAkademie ebenfalls schon seit Jahren sehr erfolgreich. Die unmittelbar an das Pflegezentrum angebaute Ausbildungsstätte schult angehende Fachkräfte und verbindet damit Praxis und Theorie auf direktem Wege.

Am kommenden Freitag, findet um 12.30 Uhr ein Empfang für geladene Gäste statt. Um 13.00 Uhr beginnt der Festgottesdienst in der – ebenfalls runden – Kapelle.

Um 15.00 Uhr fängt dann das große Fest für alle Bewohner, Angehörigen und Interessierte an. Neben Livemusik mit den „Münchner Spitzbuam“ (die auch auf dem Oktoberfest auftreten), gibt es am Buffet Herzhaftes und Kuchen sowie den ganzen Nachmittag über zahlreiche Attraktionen.

Am besten zu erreichen ist die Einrichtung mit der S-Bahn oder der BOB bis zur Haltestelle Siemenswerke; von dort sind es etwa fünf Minuten zu Fuß.

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