Innere Mission München

  • A
  • A
  • A

Das zweite Kita-Halbjahr im Arnuflpark

Corana bringt alles durcheinander...

und doch gab es viele schöne Erlebnisse!

Corona hat all unsere Ideen und Veranstaltungen, die für das 2. Kindergartenhalbjahr geplant waren, ordentlich durcheinander gebracht. So viele Dinge, auf die die Kinder und wir uns gefreut hatten, lieb gewonnene Rituale, über Wochen konnten wir nichts davon umsetzen.

Es war dafür aber Zeit für Arbeit in Kleingruppen und individuelle Förderung. Die Kinder, die auch schon in der Notbetreuung waren, haben es sehr genossen, Platz, Ruhe und oftmals eine Pädagogin für sich zu haben. Das, obwohl sie ihren gewohnten Alltag, das gute Miteinander des gruppenübergreifenden Arbeitens und vor allem den gewohnten Kontakt zu ihren Freunden sehr vermisst haben und oftmals nicht verstehen konnten. Die letzten Wochen vor den Ferien sprudelten dann Wünsche und Konzepte, wie wir doch wieder ein wenig Normalität in unserem Haus etablieren können.

So gab es

  • Zwei Abschiedsfeste im Miniformat mit den Drachenbandenkindern
  • Zwei Infostunden für die neuen Eltern. Getrennt nach Gruppen, mit Abstand und Masken in der Turnhalle
  • Zwei gekürzte Vorstellung eines Clowntheaters im Freien. Getrennt nach Gruppen
  • Zwei Termine für das Schulwegtraining mit unserem Kontaktbeamten….

Auch sonst sind noch viele Dinge passiert, bei denen die Kinder mit großer Freude dabei waren:

  • Wir haben 64 Kartoffeln geerntet, die dann gleich am nächsten Tag als Pellkartoffeln mit Butter und Salz, oder mit Kräuterquark, gegessen wurden.
  • Der Opa eines Kindes hat uns ganze Körbe mit Bio Äpfeln geschenkt. Daraus wurde Apfelmus und Apfelmarmelade gekocht.
  • Bei dem schönen Wetter wurde nicht nur mit Wasser gespielt, es konnte auch draußen gefilzt werden.
  • Schließlich konnten unsere Drachenbandenkinder sogar noch (in zwei Gruppen) das Projekt München in Kurzform erleben. Erst wurde die Geschichte der Stadtgründung erzählt und im Bauzimmer nachgebaut. Dann ging es zu Altstadtrallye in die Innenstadt und wer wollte, konnte sich auch noch als Münchner Kindl fotografieren lassen.

So hat dieses ungewöhnliche Jahr in unserem Haus doch noch ein gutes Ende genommen.

 

 

Seite drucken