Innere Mission München

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ErBAUliches zu Fasching

So viele Bauarbeiter hatten wir noch nie im Haus!

Die Geräusche von Bohrhämmern und Stemmeisen gehören seit Monaten zur Grundmelodie unseres Pflegezentrums: Dass die Apartments im ersten Stock umgebaut werden, kann man tagsüber kaum überhören. Und die Männer mit Latzhose, Werkzeugkasten und Helm sind Teil unseres Alltags geworden.

 

Doch am Dienstag, den 18. Februar, sah es auf einmal so aus, als hätten die Bauarbeiter komplett den Betrieb übernommen. Statt der uns vertrauten netten Frauen und Männern in gelben Kitteln liefen auf einmal nur noch bärtige Bauarbeiter durchs Haus…

…nur, dass die Stimmen dieser Männer mit Helm uns doch irgendwie vertraut vorkamen, oder?

Im Lauf des Tages löste sich das Rätsel auf: Alle Mitarbeiter aus der „Sozialen Betreuung“ hatten sich morgens bereits für das Faschingsfest verkleidet! Und dieses stand eben passend zu unserer Situation unter dem Motto „Das bisschen Bau, das macht sich von alleine!“

 

An diesem Nachmittag war vom Baulärm mal wirklich gar nichts zu hören! Zwar waren die Arbeiter unverdrossen weiter kräftig am Bohren und Hämmern. Aber die Tanzmusik war einfach viel lauter…! Fast alle Bewohnerinnen und Bewohner ließen es sich mit Faschingskrapfen und alten Schlagern gut gehen.

Der große Speisesaal konnte aufgrund der Umbauarbeiten nicht genutzt werden. Deshalb mussten wir das Café, den Andachtsraum und den Gang zur Partymeile umfunktionieren. Schwester Erika, die sich seit Jahrzehnten um die Kapelle kümmert, hatte keine Bedenken: Wenn Menschen hier am Sonntag beten, warum sollten sie dann nicht auch einmal im Jahr am Dienstag hier feiern?

 

Dem Team des Lore-Malsch-Hauses war wichtig, dass wir trotz der Bauarbeiten im Haus zu einem üppigen Faschingsfest einladen. Dafür wurde kein Aufwand gescheut. Denn wir wollen uns damit auch bei den vielen netten Bewohnerinnen und Bewohnern bedanken, die die Beeinträchtigungen des Baubetriebes mit Gelassenheit und Verständnis hinnehmen.

 

  

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