Innere Mission München

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Hoch das Bein

diakonia entwickelt passgenaue Gesundheitsförder - programme für die Mitarbeitenden

Bei der diakonia steht die Gesundheit der Mitarbeitenden hoch im Kurs: Seit Mitte dieses Jahres gibt es sieben speziell geschulte Gesundheitscoaches.

Ihre Aufgaben: Passgenaue Gesundheitsförderprogramme zu entwickeln und entsprechende Gruppenangebote in den einzelnen Betrieben zu initiieren.

Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt: Die Angebote reichen von einem gesunden Frühstück über einen gemeinsamen Spaziergang in der Mittagspause bis zu kleinen sportlichen Events. Im Fokus stehen dabei vor allem drei Aspekte: Bewegung, gesundheitsorientierte Beratung und das soziale Miteinander in der Gruppe.

Das ganze Projekt wird zudem begleitet von der Hochschule Landshut: Zwei Gesundheitsexpertinnen machen die Schulungen und werten die Ergebnisse aus. Die Sozialpädagogin Julia Klesper koordiniert die gesamte Aktion. Ihr ist vor allem wichtig, dass die Mitarbeitenden der diakonia sich mehr bewegen.

Sogenannte "Fit-AG-Gruppen" sind geplant, in denen die Teilnehmer selber entscheiden können, was sie brauchen, um ihre Gesundheit zu erhalten. "Das ist sicher nicht die große Yoga-Stunde", sagt sie. "Sinnvoller sind vielmehr kleine und gezielte Einheiten - und die aber langfristig." Wichtig dabei: Das Ganze muss während der Arbeitszeit passieren - "sonst sind die Leute weg".

Und: Neben der körperlichen Gesundheit geht es auch um psychische und soziale Hygiene. All das soll langfristig im Arbeitsalltag verankert werden - "und nicht noch mehr Stress machen", sagt Klesper. Den Führungskräften kommt dabei eine besondere Funktion zu. "Die haben eine Vorbildfunktion; wenn die mitmachen, sind die Mitarbeitenden auch dabei."

Geschäftsführer Dieter Sommer, der selber immer öfter vom Auto aufs E-Bike umsteigt, unterstützt das Engagement der Gesundheitscoaches von ganzem Herzen: "Arbeit bei der diakonia soll gesund machen - daher verdient das betriebliche Gesundheitsmanagement die höchste Aufmerksamkeit der Geschäftsführung und der Betriebsleitungen."

Klaus Honigschnabel

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