Innere Mission München

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01. Oktober 2018

„Lebensfreude in jedem Lebensalter“

Die Josef-Kiener-Stiftung unterstützt die Senioren im Friedrich-Meinzolt-Haus mit 10.570 Euro

Seit 2013 hat die in Dachau ansässige Josef-Kiener-Stiftung das Evangelische Alten- und Pflegeheim „Friedrich-Meinzolt-Haus“ und seine Bewohner mit mehr als 50.000 Euro unterstützt. Mit diesem Betrag war es dem Heim möglich, vielen alten Menschen die Möglichkeiten zu geben, am Leben in der Gemeinschaft teilzunehmen und sich an Kunst, Kultur und Kommunikation zu erfreuen. So wurden aus Stiftungsmittel beispielsweise ein Konzertflügel, eine Heimkinoanlage und Schaukelstühle angeschafft; zudem gab es zahlreiche zusätzliche Veranstaltungen/ Konzerte mit professionellen Künstlern.

Jetzt gab es eine weitere großzügige Zuwendung der Josef-Kiener-Stiftung: Stiftungsvorstand Helmut Rez übergab anlässlich des von der Stiftung finanzierten Oktoberfestes einen Scheck über 10.570 Euro an das Friedrich-Meinzolt-Haus. Bei der Übergabe sagte Rez, Stiftungsgründer Josef Kiener wäre angetan gewesen, dass die nach ihm benannte Stiftung eine solch beschwingtes und beschwingendes Fest im Frühherbst ermöglichen kann. „Jede Jahreszeit und jedes Lebensalter kann eine Quelle von Lebensfreude sein.“ In seinem letzten Lebensabschnitt habe Josef Kiener selbst erfahren, wie wichtig dabei gute Pflege und menschliche Zuwendung sind. Deshalb sei es ihm ein großes Anliegen gewesen, explizit auch das Friedrich-Meinzolt-Haus und seine Bewohnerinnen und Bewohner zu bedenken.

Heimleiter Christian Zanke freute sich sichtlich über das Engagement der Stiftung in seinem Pflegeheim: „Altersarmut auf Grund von Pflegebedürftigkeit ist leider ein großes Thema unserer Gesellschaft.“ Die Zuwendungen der Josef-Kiener-Stiftung ermögliche es seinem Haus, zusätzliche Angebote für alle Bewohnerinnen und Bewohner anzubieten, die sie sonst aufgrund von gesundheitlichen oder wirtschaftlichen Einschränkungen nicht besuchen könnten. Zanke wörtlich: „Es darf in unserem sozialen Wohlstandstaat keine Scham für Einzelne geben, in Gemeinschaft an etwas Besonderem teilhaben zu können, ganz egal in welcher finanzieller oder gesundheitlicher Lage er oder sie sich befindet.“

An dem Oktoberfest hatten fast alle Bewohner des Friedrich-Meinzolt-Hauses teilgenommen. Am Abend fiel es dann den meisten schwer, wieder auf ihre Zimmer zu gehen. Und das lag nicht nur an den drei Spanferkeln und dem Fassbier, sondern vor allem auch an der gemütlichen Atmosphäre. Dazu trugen auch die „kleinen Ampertaler“ bei, die mit Volkstänzen und Bauerntrachten aus der Zeit von 1870 Bewohner und Besucher gleichermaßen begeisterten.

Klaus Honigschnabel

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