Innere Mission München

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11. Juli 2018

„Nicht nur für Menschen mit vollem Geldbeutel“

Heinrich Bedford-Strohm unterstützt die Kampagne „München: Wohnstadt mit Herz“

Der bayerische Evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm unterstützt die Kampagne „München: Wohnstadt mit Herz“, die das Netzwerk Wohnungslosenhilfe ins Leben gerufen hat.

„Bezahlbarer Wohnraum gehört zu den dringlichsten Aufgaben der Zukunft, gerade hier in München“, sagte der Bischof, der zugleich auch Ratsvorsitzender der EKD ist. Es könne nicht sein, dass eine Kommune nur da ist für Menschen, die einen vollen Geldbeutel haben: „Der Wohlstand einer Stadt bemisst sich daran, wie es ihren schwächsten Gliedern geht.“

Neben Bedford-Strohm unterstützen zahlreiche Personen und Gruppen des öffentlichen Lebens die Aktion: Claus von Wagner, Dieter Reiter, Georg Falterbaum, Gerhard Polt, Helmut Schleich, Luise Kinseher, Uli Hoeneß, Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg sowie die Stadtsparkasse München.

Mit seiner Kampagne „München – Wohnstadt mit Herz“ appelliert das Münchner Netzwerk Wohnungslosenhilfe an die Solidarität der Münchner Stadtgesellschaft: Wer Wohnraum zur Verfügung stellen kann, soll denjenigen Menschen eine Chance geben, die es auf dem hart umkämpften Wohnungsmarkt der bayerischen Landeshauptstadt besonders schwer haben.

Zum Netzwerk gehört das Evangelische Hilfswerk München, der Sozialdienst Katholischer Frauen, der Katholische Männerfürsorgeverein, die Münchner Arbeiterwohlfahrt, der Internationale Bund und die Wohnhilfe München. Schirmherrin ist Petra Reiter, Ehefrau von Münchens OB Dieter Reiter.

Im Rahmen der Kampagne veranstaltet das Netzwerk am 19. Juli ein Fachforum, in dessen Zentrum die Frage steht: „Wie kann München eine Wohnstadt mit Herz werden?“. Das Forum beginnt um 10.00 Uhr im Haus International, Elisabethstraße 87; es diskutiert der ehemalige Münchner Oberbürgermeister Christian Ude mit Professorin em. Sophie Wolfrum vom Lehrstuhl für Städtebau und Regionalplanung der Fakultät für Architektur an der Technischen Universität München.

Klaus Honigschnabel

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