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Ein Fest der Menschlichkeit

04. April 2003
Die Verleihung des "Karl-Buchrucker-Preises" der Inneren Mission München stand trotz erschwerter Rahmenbedingungen durch den Irak-Krieg unter einem guten Stern: Der große Saal des Literaturhauses war bis auf den letzten Platz gefüllt, Gäste aus Kirche, Verwaltung und Medien waren gekommen, Mitglieder der Familie Buchrucker, Lehrer und Sozialpädagogen.

"Gäbe es den Buchrucker-Preis nicht, dann müsste er jetzt ins Leben gerufen werden. Wir brauchen Vorbilder des Menschlichen.", begrüßte Pfarrer Günther Bauer, Geschäftsführer der Inneren Mission, die Anwesenden.

Das einleitende Gespräch führte Regionalbischof i.R. Martin Bogdahn mit Staatsministerin a.D. Hildegard Hamm-Brücher. In der Frage nach dem sozialen Bezug in ihrer Lebensarbeit kam die mit standing ovations begrüßte Politikerin auf Themen der Demokratie und Bildungspolitik als Recht aller auf Freiheit und persönlicher Entwicklung. Hildegard Hamm-Brücher betonte immer wieder ihre Verbundenheit zur jüngeren Generation, insbesondere den Jugendlichen mit erschwerten familiären und sozialen Bedingungen und schlug die Brücke zum Schwerpunktthema des Abends, der Jugendhilfe.

Die beiden Förderpreise hatten auf unterschiedliche Weise diese Problematik aufgenommen, jedoch mit gleicher Behutsamkeit Jugendliche in den Blickwinkel des Lesers oder Zuschauers gerückt, deren Heranwachsen durch familiäre, soziale und schulische Probleme stark belastet ist. Von dieser Belastung war am Abend der Preisverleihung ausnahmsweise nicht viel zu spüren: Die Preisträger Gabriela Sperl und Christian Wagner hatten ihre jugendlichen Schauspieler aus dem Film "ghettokids" eingeladen und Pfarrer Lothar König war eigens mit seiner Tochter und drei "zerrupften Paradiesvögeln" - so der im Titel der ausgezeichneten Reportage der „Süddeutschen Zeitung“ von Christiane Tramitz gegebene Name für die jungen Obdachlosen aus Jena angereist. Die 14 bis 17jährigen waren "cool" bis freudig aufgeregt. Nach der Laudatio für den Film "ghettokids" wurde die Gruppe für einen RAP auf die Bühne gebeten und bot in Rhythmusgespräch und Gesang das Ergebnis gelungener Unterstützung von Jugendlichen: Ausgeglichene, großzügige Menschen, die das Rüstzeug für eine selbstgestaltete Zukunft besitzen.

Die Preisträger waren bewegt und noch innerlich stark verbunden mit ihrer Arbeit: Freundschaft und Anteilnahme war zu spüren mit den Protagonisten der Sozialarbeit: der Lehrerin Susanne Korbmacher-Schulz und dem Sozialpädagogen Achim Seipt, Pfarrer Lothar König, der "Lothar" für die schlaksigen Punks, die ihren "Chef" während der Verleihung filmten und einen Heidenspaß dabei hatten.

Auch die Hauptpreisträgerin des gestrigen Abends war bewegt, gerührt. Rita Homfeldt, die für ihren Rundfunkbeitrag "Phönix aus der Asche - Autisten spielen Theater" ausgezeichnet wurde, bedankte sich vor allem für das Vertrauen in ihre Arbeit und den Rückhalt, den sie von Programmleitern und Rundfunkverantwortlichen bekommen hatte. Wären auch hier ein paar Theaterschauspieler mit autistischer Behinderung dabei gewesen, es wäre ein Fest der Begegnung geworden, bei der nur das eine Rolle spielt, für das sich der Preis und auch die Preisstifterin, die Innere Mission München einsetzt: Menschlichkeit.

Ansprechpartner: Günther Bauer
Telefon: 089 / 12 69 91 - 112


Einrichtung: Geschäftsstelle der Inneren Mission München


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